»Du Kohn«, fragt Herrschel seinen Schneider, »kannst Du mir machen einen Anzug ganz eng? Nicht eine einzige Falte und vorne so, daß man sieht die Genita-
lien als ein Abdruck?«
»Mußt du dich nicht sorgen darum, nebbich«, sagt der Schneider.

»Werd' ich dir machen einen Anzug vorne so eng, daß man sieht deine Konfession.«

Ein Jude im Freudenhaus. Er sagt: »Kennt eine von euch die jüdische Nummer?« Die Mädchen sehen sich alle fragend an, aber keine kennt diese Stellung. Da meltdet sich die kleine Eva: »Ich kenn die jüdische Nummer.« Sie nimmt den Juden mit auf ihr Zimmer und sagt: »Entschuldigen Sie, mein Herr, aber ich bin neu hier und wollte mich vor den anderen Mädchen nicht blamieren, ich weiß nicht, was eine jüdische Nummer ist. Aber damit sie von mir nicht entäuscht sind, mach ich es für die Hälfte.«Der Jude lacht zufrieden: »Genau, das ist doch die jüdische Nummer!«

Ein Rabbi zu Gott: »Hilfe, mein Sohn ist Christ geworden, was soll ich bloß tun?
Gott: »Mach dir nichts draus, mein Sohn ist auch Christ geworden. Rabbi: »Und was hast du getan?
Gott: »Ich habe ein neues Testament geschrieben.«

Einem Juden fährt der Zug vor der Nase weg. »Alles Antisemitis- mus!« murmelt er bitter.

Man befürchtet einen Pogrom. Da die Kosaken nicht nur morden, sondern auch vergewaltigen, werden die jungen jüdischen Mädchen sorglich versteckt. In eines der Verstecke drängt sich auch eine alte Jüdin.
Die Mädchen wundern sich: »Aber Großmutter, was habt denn Ihr zu befürchten?«
»So,« meint die alte Dame beleidigt, »gibts nicht auch alte Kosaken?«

Frau Pollak geht mit einem prächtigen Rassehund spazieren.
Ein Bekannter bewundernd: »Herrlicher Hund, hat doch sicher einen Stammbaum?«
»Nicht daß ich wüßte. Soviel ich merke, pißt er unter jeden Baum.«

Rothschild ist sehr beschäftigt. Ein Besucher kommt. Rothschild, ohne aufzublicken: »Nehmen Sie einen Stuhl!«
Nach einigen Minuten sagt der ungeduldige Besucher: »Ich bin der Fürst von Thurn und Taxis.«
Rothschild darauf: »Nehmen Sie zwei Stühle!«

Samuel Kohn liegt im Sterben, seine Familie hat sich um das Sterbe-
bett versammelt. Mit letzter Kraft fragt Samuel:
»Rebecca, mein Weib, bist du da?« - »Ja, Samuel, ich bin bei dir!«
»Und Jossele, mein Sohn, bist du da?«
»Ja, Tate, icht bin da!«
»Sarah, geliebte Schwiegertochter, bist du da?«

»Ja, Tate, ich bin da!«
Richtet sich Samuel auf und fragt: »Und wer steht dann unten im
Geschäft?«

Ein Amerikaner, an einem milden Märztag zu einem Emigranten, der noch nicht gut Englisch kann: »Spring in the air!«
Der Emigrant: »Spring yourself!«

Blau trifft Grün, der mehrere Taschen Toilettenpapier trägt.
»Grün, hast du gekauft so viel Toilettenpapier?«
»No na, geholt werd ich’s haben von der Reinigung.«

Propagandaplakat während der Hitlerzeit: »Ein Deutscher lügt nicht!« Meisl liest halblaut: »Ein Deutscher lügt nicht - mieses Perzent für achtzig Millionen!«

1933. In einem deutschen Amtsgebäude meldet sich ein Jude mit der Bitte, seinen Namen ändern zu dürfen.
Der Beamte: »Im allgemeinen lassen wir uns auf Namensänderungen nicht ein. Aber Sie werden wohl starke Gründe haben. Wie heißen Sie denn?«
»Adolf Stinkfuß.«
»Hm ja, da muß man wohl Verständnis haben. Und wie möchten Sie heißen?«
»Moritz Stinkfuß.«

Treffen sich zwei Juden auf der Straße.
»Herr Kohn, ich hab’ zwei Nachrichten für Sie, eine gute und eine schlechte.«
»Bitte zuerst die gute!«
»Hitler ist tot!«
»Großartig! Und jetzt die zweite, schlechte?«
»Die erste stimmt nicht.«

Treffen sich zwei Psychiater.
»Heil Hitler!«
»Heil du ihn doch!«

Der Kohn kommt zum Rebben und fragt: »Ich bin nu 76 Jahr, und mein Weib, die Sarah, die is 25 und nu schwanger. Ich tu nachts kein Auge mehr zu wegen der Frage: Bin ich der Vater von dem Kind oder nicht?«
Sagt der Rebbe: »Darüber muß ich klären, komm morgen wieder.«
Anderntags sagt der Rebbe: »Kohn, ich hab geklärt. Bist Du der Vater - ist es ‘n Wunder! Bist Du nicht der Vater - ist es ‘n Wunder?«

Ein Rabbi ärgert sich darüber, daß viele der Gläubigen ohne Käppi in die Synagoge kommen.
Also schreibt er an den Eingang: »Das Betreten der Synagoge ohne Kopfbedeckung ist ein dem Ehebruch vergleichbares Vergehen.«
Am nächsten Tag steht darunter: »Habs probiert. Kein Vergleich!«

Ein jüdischer Versicherungsagent will sich taufen lassen.
Eine volle Stunde bleibt er beim Priester. Dann tritt er schweiß- bedeckt aus der Türe.
»Nun, hat er dich getauft?« wollen die Freunde wissen.
»Nein«, entgegnet der Agent, indem er sich den Schweiß abwischt, »aber ich habe ihn versichert.«

Im Zug treffen sich ein Rabbi und ein SA-Sturmtruppenführer.
Meint der SA-Mann: »He, Jud, kannst Du mir sagen, warum wir den Krieg verloren haben???«
Rabbi : »Ja, wegen der jüdischen Generäle.«
SA-Mann: »Aber wir hatten keine Juden als Generäle das hätts bei uns nie gegeben.«
Rabbi: »Aber die anderen hatten welche...!«

Kohn kommt auf den Bahnsteig gerannt und sieht nur noch die Rücklichter des abfahrenden Zuges.
Der Bahnhofsvorsteher: »Na, Zug verpaßt?«
Kohn: »No na! verscheucht werd ich ihn haben!«

»Unser Rabbi ist ein so heiliger Mann, daß ihn jede Nacht sechs Engel ins Schlafzimmer seiner Frau hineintragen - und einer trägt ihn wieder hinaus...»
»Wenn einer genügt, ihn hinauszutragen, warum dann sechs, um ihn zu seiner Frau zu bringen?»
«Ja, will er denn?«

Boris Jelzin wollte die Leiche Lenins samt Sarg endgültig aus Moskau entfernen und wandte sich an die UNO:
»Welcher Staat ist bereit, Lenin bei sich zu bestatten?«
Als einziger telegrafierte der israelische Premierminister:
»Wir sind bereit, Lenin in Jerusalem zu beerdigen.«
Darauf telegrafierte Jelzin zurück:
»In Jerusalem auf keinen Fall, dort stehen die Toten wieder auf.«

In Berlin stiess ein Jude auf der Strasse versehentlich einen SS-Mann leicht an.
Dieser brüllte: »Schwein!!«
Daraufhin verneigte sich der Jude und sagte: »Blumenfeld!«

»Unser Wunderrabbi spricht täglich mit dem Allmächtigen!«
»Woher weisst du das?«
»Er hat es selber gesagt.«
»Vielleicht lügt er?«
»Unsinn, der Allmächtige wird sich doch nicht täglich mit einem  Lügner unterhalten!«

Fragt der katholische Pfarrer den Rabbi: »Wann wirst Du endlich mal vom Schweinefleisch kosten?«
Sagt der Rabbi: »Auf Ihrer Hochzeit, Hochwürden!«