Aufgrund der Sommerflaute ist zurzeit aus Köln und NRW nicht viel zu berichten. Die meisten YachadlerInnen weilen noch in ihren Urlaubsdomizilen oder sind gerade erst zurück wieder in Köln. Wir werden, wie in den vergangenen Jahren, auch die hohen Feiertage gemeinsam mit der liberalen jüdischen Gemeinde feiern und ein Yachad-Fastenbrechen veranstalten.

Uns bleibt nur zu sagen, daß wir allen Yachadlerinnen und Yachadlern, sowie allen FreundInnen von Yachad ein herzliches Shana tova wünschen.

Das letzte Jahr war kein gutes Jahr - die Situation in Israel und auch im Rest der Welt hat sich verschlechtert. Viele von uns bangen um den Frieden, der nach dem Ende des Kalten Krieges so sicher schien.
Daher wäre es vielleicht angebracht, daß wir uns in diesem Jahr nur ein »besseres neues Jahr« wünschen, denn damit hätten wir schon einen großen Schritt von dem geschafft, was uns das nächste Jahr bringen sollte.

Ach ja, für eines beten wir noch hier in Köln/NRW - dass unsere bayerischen Brüder und Schwestern sich nicht auf einen neuen Ministerpräsidenten einstellen müssen ab dem 22. September! Behaltet Euren Edmund - da weiß man doch wenigstens, was man hat.
Hier in Köln hängt ein Wahlplakat der Grünen (Edmund Stoiber mit Gamsbart und Schützentracht vor dem Brandenburger Tor) mit der Aufschrift: »Wir sind für (fast) jede Zuwanderung«.

In diesem Sinne mit preußischen Grüßen
Aaron Knappstein