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Die Jahresversammlung von Yachad Deutschland e.V. findet aus organisatorischen Gründen am 7. Dezember 2002, ab 14.00 Uhr im Restaurant Cohen’s in München statt. Die Mitglieder der Münchner Gruppe freuen sich, auch in diesem Jahr die Gastgeberrolle zu übernehmen und hoffen, zahlreiche Mitglieder aus dem übrigen Bundesgebiet in München begrüßen zu können. Im Anschluß an die Jahresversammlung (ab 18.00 Uhr) veranstalten wir unserer diesjährige Chanukka-Party, ebenfalls im Cohen‘s.
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Natürlich werden wir wie immer privat und auch als Gruppe an den verschiedenen Chanukka-Veranstaltungen von Beth Shalom und auch der Israelitischen Kultusgemeinde München (siehe unten) teilnehmen. Allseits beliebt - nicht nur wegen der kostenlosen Sufganiot - ist das alljährliche Lichterzünden der IKG an der großen Chanukkia hinter dem Karlstor.
Inzwischen wurde mit dem Bau des neuen Münchner Gemeinde- zentrums begonnen, das außerdem den Neubau der Hauptsynagoge sowie des Jüdischen Museums beinhaltet. 10 Millionen fehlen noch zu den veranschlagten ca. 54 Millionen, aber Frau Knoblauch wurde unlängst mit dem Ausspruch zitiert »Wir fangen an zu bauen«. Natürlich ist einen neues Gemeindezentrum für die Münchner Gemeinde begrüßenswert und auch schon längst nötig. Leider bemüht sich die Liberale Jüdische Gemeinde München, Beth Shalom, schon seit Jahren vergeblich um das Recht, die Räume des neuen Gemeindezentrums mitzubenutzen. Immerhin sind zahlreiche Mitglieder von Beth Shalom auch Mitglieder der Israelitischen Kultusgemeinde (IKG) und zahlen entsprechend Synagogen-Steuern. Bislang jedoch wurde von Seiten der IKG kein Einlenken gewährt. In diesem Zusammenhang möchten wir die Worte wiedergeben, die der Vorsitzende der Europäischen Region der World Union for Progressive Judaism, Leo Hepner, auf der vergangenen Tagung der Union in Arnoldshain geäußert hat: »Das größte Problem, mit dem sich die Europäische Region der World Union konfrontiert sieht, resultiert in Deutschland daraus, dass die gesamte großzügig bemessene Unterstützung des Staates für die jüdische Religionsgemeinschaft ausschließlich den orthodoxen Einheitsgemeinden zufließt. Liberale jüdische Gemeinden sind von den Segnungen regelmäßiger staatlicher Zahlungen ausgeschlossen (...) Ein Beispiel ist das, was die liberale Jüdische Gemeinde in München gerade erlebt. Viel staatliches Geld fließt in den Bau eines neuen Gemeindezentrums als Ersatz für die zerstörte Münchner Hauptsynagoge (einst die drittgrößte im Land), die ganz selbstverständlich bis zu ihrer Zerstörung 1938 eine liberale Synagoge war. Der Antrag der liberalen jüdischen Gemeinde in München, einen Teil dieses Gemeindezentrums nutzen zu können, wurde mit der Begründung abgelehnt, dass nur die Einheitsgemeinde – hier die Israelitische Kultusgemeinde – die offizielle Vertretung jüdischer Glaubensgemeinschaft sei und dass das liberale Judentum nicht authentisch jüdisch wäre. Hieraus wird eines unserer Grundprobleme deutlich: Insgesamt lehnt die Einheitsgemeinde in Deutschland die liberalen Gemeinden ab.» Dem ist nichts mehr hinzuzufügen... Fred Fischer
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