Ihr Lieben,

und wieder hat eine neues Jahr, nach dem gregorianischen Kalender, begonnen und wie immer haben viele von uns ganz neue Vorsätze. Unsere wichtigster Vorsatz: Yachad muß weiter bestehen! Deshalb werden wir einige Änderungen vornehmen und auch wieder verstärkt auf Mitgliedersuche gehen. Unser Mitglied Mark Schwartz wird von den USA nach Berlin übersiedeln, und unsere Hoffnungen liegen auf ihm, die dortige Gruppe wieder zu beleben bzw. neu zu gründen. In der deutschen Stadt mit dem größten jüdischen Bevölkerungsanteil, darf natürlich eine Gruppe wie Yachad nicht fehlen.

Nachdem die Jahresversammlung 2002 von Yachad Deutschland e.V. im vergangenen Dezember derart spärlich besucht war, sind wir eigentlich gar nicht beschlußfähig gewesen. Trotzdem kamen natürlich, gerade wegen der geringen Anteilnahme unserer Mitglieder, einige gute Vorschläge auf den Tisch, die wir uns auch als Vorsätze merken wollen. Die Einzelheiten können die Mitglieder von Yachad Deutschland e. V. im zugesandten Protokoll nachlesen. Ein sehr wichtiger Punkt ist: Wir werden Yachad auf jeden Fall zunächst weiterführen. Lieber mit einer geringeren, aber effizienten, Mitgliederzahl, als mit vielen Mitgliedern, die nicht oder nur sehr wenig Interesse an der Yachad-Seite haben. Vorbild hierfür ist die Kölner Gruppe, die sich, zahlenmäßig früher sehr stark, auch verkleinert hatte. Als die Kölner Gruppe an einem Tiefpunkt ihrer Aktivitäten angelangt war, entschloß man sich, die Gruppe mit zunächst nur drei Mitgliedern weiterzuführen. Nach und nach wuchs die Gruppe durch wirklich interessierte Personen, und inzwischen haben die Kölner wieder eine rund zwanzig Köpfe zählende aktive Gruppe. Ein weiterer wichtiger Punkt war die Gemeinnützigkeit. Diese ist in unserer Yachad-Satzung verankert, und wir wollen vom Finanzamt die Erlaubnis zur Ausstellung von Spendenbescheinigungen erhalten. Weil wir immer wieder Spendenangebote bekommen, diese aber wegen des Nichterhalts einer Spendenbescheinigung bislang noch nicht getätigt wurden, wären wir in der Lage, entsprechende Bescheinigungen auszustellen. Künftig wollen wir die Yachad-Beiträge auch wieder zum Anfang eines jeden Jahres einfordern. Dies erleichtert die Übersicht wesentlich. Wer erst zum Ende eines Jahres überweist, muß eben dann schon im Januar wieder eine Überweisung durchführen. Wir werden hierfür auch entsprechende Mitgliedsbescheinigungen ausstellen und Einzugsermächtigungen erbitten.

Ein letzter wichtiger Besprechungspunkt war der CSD 2003 in Köln. Die Kölner wollen in diesem Jahr (endlich) einen eigenen Wagen in der Parade haben. Nach fast 10 Jahren Yachad ist dies mehr als angebracht, und alle übrigen Yachad-Mitglieder werden eingeladen sein, sich an dieser wichtigsten Parade im Land zu beteiligen. Schon öfter haben wir ja in Köln klasse gefeiert und mit einem eigenen Wagen würde es noch mal soviel Spaß machen. Näheres zu gegebener Zeit.

In München haben sich rechte Gruppen noch Ende November 2002 eine weitere Frechheit mit einem erneuten Aufmarsch erlaubt. Wieder haben sich die Münchner Bürger zahlreich dagegen verwehrt. Lest bitte hierzu den Münchenteil.

Es klappern die Stäbchen: Chinese Food Fress

Münchner Yachadniks und Mitglieder von Beth Shalom fanden sich auf Anregung von Can und Adrian Apacik-Schell am 24. Dezember zum »Food Fress« zusammen. So trafen wir uns in einem chinesischen Restaurant, um einen schönen Abend gemeinsam bei leckeren Speisen zu verbringen. Eine ganz tolle Idee aus den USA, die wir ab jetzt zu einem fixen Treffen für die nächsten Jahre etablieren wollen.
Liebe Grüße, B'Shalom

Fred Fischer
Für den Vorstand von Yachad Deutschland e. V.