Der Abschluss des goischen Jahres wird immer wieder genutzt, um auf das Jahr zurückzublicken. Das haben wir in Köln auch gemacht und zwar auf unserer Channukahparty, die am 01.12. bei David stattfand (vielen Dank David).
21 Menschen fanden sich zusammen, um gemeinsam die Lichter zu zünden, zu essen, zu reden, zurückzublicken und zu planen für 2003. Neben den YachadlerInnen durften wir auch jeweils einen Vertreter der griechischen, türkischen und iranischen  Lesben- und Schwulengruppe begrüßen. Es war sehr schön zu sehen, daß sieben YachadlerInnen aus der ehemaligen Sowjetunion anwesend waren und wir somit hoffentlich den Durchbruch erzielt haben, die Mehrheit innerhalb der jüdischen Gemeinschaft in Deutschland endlich auch bei Yachad mit unseren Aktivitäten zu erreichen.
Die wichtigsten Ereignisse im zurückliegenden Jahr waren sicherlich Pessach mit einem wunderbaren Seder bei Gustavo und der CSD mit der Teilnahme von Yachad Köln/NRW auf dem Wagen des LSVD Ortsverbandes, sowie die Mitwirkung von Yachad Köln/NRW bei der interkulturellen Woche innerhalb des Europride, der ja in diesem Jahr in Köln stattfand. Auch im nächsten Jahr wollen wir Pessach, CSD und Channukah als die für Yachad wesentlichen Ereignisse herausstellen.
Natürlich hatte Yachad Köln/NRW auch in 2002 mit der Unlust vieler YachadlerInnen zu kämpfen, sich innerhalb der Gruppe zu engagieren. Wir sind dem mit einem »Yachad-Team« entgegengetreten, welches die verschiedenen Aktivitäten organisieren und somit auch die Arbeit verteilen wird. Diesem Team gehören neben den SprecherInnen David, Adriana und Aaron auch Lionel, Yael, Ina, Sandra und Gustavo an. Diese paritätisch besetzte Gruppe soll nicht darüber hinwegtäuschen, daß es sich bei den zurzeit 25 Menschen auf der Yachad Mailingliste um 18 Männer und 7 Frauen handelt – aber unsere Frauenbeauftragte verspricht hier Besserung.
Wie in jedem Jahr werden wir beobachten müssen, wie sich Yachad entwickelt. Für viele ist Yachad eine Aktivität unter vielen und daher lebt und fällt die Gruppe mit den Wenigen, die in Yachad mehr sehen als eine Freizeitbeschäftigung, die man/frau nur dann in Anspruch nimmt, wenn sogar im Fernsehen nichts mehr läuft.
Wir haben bei Yachad Köln/NRW die Hoffnung, daß die Entwicklung in 2003 eine positive sein wird. Ihr werdet es erfahren.              Aaron