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Noch immer ist leider kein friedliches Ende im fürchterlichen Kriegspoker von Mr. President Bush und seinen Gefolgsleuten erreicht, zumindest noch nicht, als diese Zeilen verfaßt wurden. Und obwohl, wie nie zuvor geschehen, Millionen Menschen weltweit gegen die militärische Aktion der USA protestierten. Noch immer sind die Amerikaner nicht von ihrem Angriffsplan abgewichen. Es steht außer Frage, dass Saddam Hussein ein gefährlicher und unmenschlicher Diktator ist und bekämpft werden muß. Möglicherweise verfügt er über gefährliche Waffen, möglicherweise haben sie ihm genau die westlichen Großmächte, die ihn jetzt bekämpfen, einst verschafft... Doch es kann nicht sein, dass sich die USA und ihre Verbündeten hervortun (und geht es nicht in Wirklichkeit vorrangig um Öl?...) Saddam das Handwerk zu legen und dabei, ganz nebenbei, viele Tausende unschuldiger Menschen im Irak töten. Abgesehen von den »Nachwirkungen« des Angriffs, unter der die ohnehin geschundene irakische Bevölkerung zu leiden hätte. Zweifelsohne wird sich dieser Krieg der Amerikaner und ihrer Verbündeten leider auch direkt auf unsere Schwestern und Brüder in Israel auswirken; wie auf alle übrigen Menschen im Nahen Osten. Über weitere Szenarien, die sich infolge des US-Angriffs weltweit abspielen könnten oder eine eventuelle Reaktion der Nordkoreaner will ich hier lieber nicht spekulieren. G'tt soll schützen!
Ein weiteres heiß diskutiertes Thema der vergangenen Monate ist der Staatsvertrag zwischen der Bundesregierung und dem Zentralrat der Juden in Deutschland. Damit setzt die Regierung ein historisches Zeichen, und unterstützt die Juden in Deutschland materiell. Es obliegt dem Zentralrat, diese Gelder entsprechend auszugeben bzw. zu verteilen. Wünschenswert und auch nur gerecht wäre es, wenn endlich auch die liberalen/progressiven Juden ein wenig finanzielle Unterstützung erfahren würden bzw. die unsinnige Praxis der Doppelbesteuerung der Gemeindebeiträge entfiele. Nachdem viele unserer Mitglieder auch den Liberalen Jüdischen Gemeinden im Lande angehören, könnten wir es nur begrüßen, wenn die liberalen Juden tatsächlich etwas von dem Staatsvertrag profitieren. Lest bitte den interessanten Artikeln, den uns Rabbiner Walter Rothschild zur Verfügung gestellt hat.
Wir bedauern, dass die regelmäßige Erinnerung an die Begleichung der Mitgliedsbeiträge 2003 während der vergangenen Zeit bei manchen auf Argwohn gestoßen ist. Letztlich jedoch sind nicht wenige der (v. a. weniger aktiven) Yachadniks erfreut, »erinnert« zu werden und dies trägt zum Fortbestehen unseres Vereins bei. Möglich, dass manch eine und einer mehrere »Erinnerungsmails« erhielt, sorry.
Inzwischen haben wir die Berechtigung zur Ausstellung von Spendenbescheinigungen beim Münchner Finanzamt schriftlich beantragt und harren der Dinge. Nachdem aber unsere Satzung als »gemeinnützig« anerkannt ist, dürfte es keine Probleme geben. Vermutlich werden wir zum Ende des Jahres 2003 in der Lage sein, die Bescheinigungen über die Beiträge unserer Mitglieder sowie uns zugedachter Spenden auszustellen.
Liebe Grüße, B'Shalom, Pessach Sameach Ve Kascher! Fred Fischer Für den Vorstand von Yachad Deutschland e.V.
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