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zu lernen, homosexuelle Elterngruppen und einiges mehr. Die Aktivitäten haben teilweise eine gesellschaftliche Neigung, teilweise eher therapeutisches »Flair«. Das Open House hat auch einen Psycho-Sozialdienst, den es der Homo/Lesbischen Gemeinde anbietet. Außerdem gibt es eine monatlich erscheinende Ausgabe des »Open House Magazin«, das den Mitgliedern (und auch Nicht-Mitgliedern, die interessiert sind) per Post zugeschickt wird.
In welcher Verbindung stehen die Mitglieder des Jerusalem Open House zu den anderen GLBT-Gruppen in Israel?
Die Beziehung des Open House mit anderen GLBT Gruppen in Israel ist eine freundschaftliche Beziehung, wobei wir sogar geholfen haben, einige Gruppen in kleineren Städten Israels auf die Beine zu stellen. Die Beziehungen zwischen den verschiedenen Gruppen des Landes werden von den Mitgliedern des Jerusalem Open House als sehr wichtig und notwendig eingeschätzt, trotz der Spannungen, die manchmal aufkommen.
Wie beurteilst du persönlich die augenblickliche Lage im Land?
Meine persönliche Beurteilung der augenblicklichen Lage in Israel ist etwas schwierig zu beschreiben. Mit »der Lage« beziehe ich mich auf das Problem mit der Intifada und dem palästinensischen Volk, als auch den Krieg mit Irak, der vor uns liegt. Ich finde, je weniger ich mich mit der augenblicklichen Situation auseinander setze, desto weniger panisch fühle ich mich. Während den letzten 16 Jahre, in denen ich im Land bin, hat sich die Lage ständig verschlimmert. Jedes Jahr sieht es ein bisschen schlechter aus, obwohl man sich das von einem Jahr zum nächsten kaum vorstellen kann! Die Politik stinkt überall auf der Welt, aber ich weiß, dass ich vor 16 Jahren noch ganz fest daran glaubte, dass es in Israel anders ist. Naja.
...wie einen eventuellen Einmarsch der Amerikaner im Irak und dessen Folgen für Israel?
Ich nehme an, dass es zuerst noch schlimmer sein muss, bevor es besser werden kann. Zwar weiß ich, dass ein Krieg mit Irak nichts besonders Gutes bringen kann, außer, dass Israel sich für eine Zeitlang nicht mit seiner Innenpolitik auseinandersetzen muss, aber sobald der Krieg vorüber ist, werden die Probleme der Arbeitslosigkeit, der wachsenden Armut und der Spannungen zwischen religiösen und nicht-religiösen Israelis wieder im Mittelpunkt stehen.
Was sagst du zur Zukunft von Israel und Palästina?
Es ist sehr schwierig, sich die Zukunft vorzustellen hier im Heiligen Land… ob es zwei Staaten geben wird? Ob Palästina neben Israel
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