Jahresplanung Yachad Köln/NRW

Beim ersten Treffen in diesem Jahr wurden einige für Yachad Köln/NRW wichtige Punkte angesprochen. Es ging um die Planung des Jahres 2003.
Als wesentliche Punkte wurden hierbei Pessach, CSD und Channukah genannt. Letzteres hat dann doch noch ein wenig Zeit und somit galt es, sich erst mal um die beiden ersten Punkte Gedanken zu machen. Wir werden versuchen, für den Seder, der traditionell bei Yachad Köln/NRW am ersten Abend stattfindet, die Räume der Liberalen Jüdischen Gemeinde Köln zu »mieten«. Zum einen haben wir dort die gesamte Infrastruktur, die man für einen gelungenen Seder benötigt (inkl. des Platzes, da wir nach dem starken Zuspruch des letzten Jahres sicherlich mit bis zu 20 Menschen rechnen müssen),  und zum anderen kann die Gemeinde dann auch zeigen, wie groß die Solidarität zu Yachad Köln/NRW wirklich ist. Die Antwort steht noch aus – wir werden darüber berichten.
Bezüglich des CSD wird es ein Treffen zwischen Yachad Köln/NRW und dem Vorstand des LSVD Ortsverbandes geben, um über eine gemeinsame Planung zu sprechen. Uns schwebt immer noch ein eigener Yachad Wagen vor und ein Pride-G"ttsdienst am Freitagabend in den Räumen der Liberalen Gemeinde. Auch hierüber werden wir natürlich noch zu berichten haben.
Um Yachad Köln/NRW auch mehr der nichtjüdischen Öffentlichkeit zu präsentieren, werden wir für Herbst 2003 eine Lesung planen, die wiederum im Schulz stattfinden wird.

Aaron Knappstein



Bundestreffen der KJGay in Mainz

Während des Bundestreffens der KJGay (Schwule und Lesben in der katholischen Jugend) in Mainz hat Aaron einen Vortrag über Yachad gehalten. Neben den Zielen und Vorstellungen einer Vereinigung homosexueller Jüdinnen und Juden, war auch die generelle Sicht »des Judentums« in Hinsicht auf Homosexualität ein Thema. Anfängliche Skepsis der Katholiken konnte zwar nicht zu 100% ausgeräumt werden, aber Sinn und Zweck dieses Treffens war sicherlich ein gegenseitiges Kennenlernen. In Zukunft wird man versuchen, gemeinsame Ziele zu definieren und ggf. auch gemeinsam zu erreichen. Hier wiederum bin ich ein wenig skeptisch, aber ich lasse mich ja auch gerne eines besseren belehren.

David Bacman



Kurzmitteilung

In Köln wurde Mitte Januar ein Verein für interkulturelle Antidiskriminierungsarbeit gegründet, der unter anderem auch aus Landesmitteln finanziert wird. In den Beirat dieses Vereins entsendet Yachad Köln/NRW Gustavo Fijalkow als ständiges Mitglied. Sicherlich werden wir in Zukunft von der Arbeit dieses Vereins einiges hören.