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Ihr Lieben

 

 

Juli/August 2000

Editorial
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Buchtipp

 

sorry, für das verspätete Erscheinen der Zeitung. Die paar Seiten alleine zu fabrizieren bedarf doch mehr Zeit, als ich dachte... Künftig werde ich leider auf den eigentlichen "Redakteur" verzichten müssen, denn, - Sergey ist tot.

Ich hoffe trotzdem, Ihr alle hattet alle viel Spaß bei den diversen CSD`s?!!! Leider konnte ich selbst diesmal weder in Köln (krankheitsbedingt), noch in München (USAbedingt) dabeisein. Dennoch waren die Münchner, Frankfurter und natürlich auch Yachad-Berlin bei den Paraden vertreten. In Köln allerdings, waren erstmalig leider nur einige extra angereiste Yachadniks in der Parade auszumachen, die sich wahrscheinlich ein wenig mehr erhofft hatten, was die in der letzten Ausgabe angepriesenen Yachad-Vorhaben anläßlich des Kölner CSD angeht. Leider wurde von all dem nichts umgesetzt und das ist mehr als schade. Inzwischen hat sich wieder ein kleines Grüppchen zusammengefunden, welches Yachad-Köln - anders als bisher - neu beleben möchte. Zwar möchten sie nicht mehr Mitglieder zufolge der bei der letzten Jahresversammlung beschlossenen Statuten sein, trotzdem ist es zu begrüßen, daß sich überhaupt wieder etwas tut in der Domstadt und wir wünschen den Kölnern an dieser Stelle Mazel tov!!!

Die Conference in den USA war ein sehr bewegendes Event, dessen Organisation hervorragend geklappt hat. Ich bin für weitere zwei Jahre zum Officer at Large, Eastern Hemisphere, gewählt worden. Zu diesem Thema und weiterführenden Infos über die Conference möchte ich auf meinen Artikel auf den Seiten 13-14 sowie die Internetseiten des World Congress verweisen. Darüberhinaus erhaltet Ihr den World Congress Digest, sobald dieser fertiggestellt ist. Eines der Themen bei den Board (Steering Committee) meetings war die 6. Regional European/Israeli Conference, welche im nächsten Juni (14.06.-17.06.2001) in München stattfindet. Zum ersten Male werden wir ein Meeting dieser Art auf deutschem Boden durchführen, was für uns natürlich eine besondere Komponente hat und eine gute Gelegenheit - und große Herausforderung - darstellt, den anderen Gruppen in Europa, Israel und natürlich auch den USA zu beweisen, daß auch wir etwas schaffen können. Es hat sich zu diesem Zweck auch ein Organisationscommittee gegründet, welches zum ersten Male am 24. August Ñtagen" wird. Ideen und Vorschläge sowie tatkräftige Unterstützung der Yachadniks im übrigen Bundesgebiet ist willkommen und erwünscht. Externe Mitglieder könnten z.B. einen Vortrag bzw. ein Seminar, zu lesbisch/schwulen und/oder jüdischen Themen leiten. Wer Lust hat, dabei mitzumachen, bitte melden. Es soll künftig auch Einzelpersonen möglich sein, durch Mitgliedschaft bei den ÑFriends of the World Congress", ebenso Mitglied des World Congress zu sein. Bislang blieb dies einzig Gruppen oder Organisationen vorbehalten. Zu diesem Thema werden wird demnächst ein Statement von Howard Solomon veröffentlichen. Er ist Leiter dieser Gruppe und Mitglied im Steering Committee.

Vielleicht habt Ihr den Zores verfolgt, den ich mit ein paar durchgeknallten Typen aus Nürnberg auf unseren Internetseiten hatte. Deren Vorwürfe sind einfach lächerlich und ich habe mir vorgenommen in Anbetracht der wichtigeren Ereignisse nicht näher darauf einzugehen. Yachad-Franken wurde und wird nicht von Yachad-Deutschland behindert; genauso wenig wie andere Gruppen. Es gibt für uns wichtigere Themen...

 

Liebe Grüße, B`Shalom

 

Für den Vorstand

Officer at Large (WCGLBTJO)

Fred Fischer

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