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Die diesjährige
World Conference war - kurz ausgedrückt - ein voller Erfolg in jeder
Hinsicht!!! Nicht nur für mich, nahezu jede(r) der 250 Teilnehmer(-innen)
aus 9 verschiedenen Ländern tat seine/ihre Empfindungen darüber
kund und nicht zuletzt war es auch durch die allgemeine permanente, gute
und sehr familiäre Stimmung zu ermessen. New Jerseys Gay and Lesbian
Havurah war in diesem Jahr der Gastgeber. Die Mitglieder der Havurah und
viele andere haben eine fantastische Arbeit geleistet, alles war bestens
durchorganisiert und klappte von von A-Z.
Als Location wurde
das Woodcliff Lake Hilton 5* gewählt. Die Conference bestand für
mich und die anderen Angehörigen des World Congress Boards zunächst
aus der Teilnahme der Vorstandsmeetings und begann damit bereits am 26.
Juli, offizieller Start war der 27.07.; Ende am 30.07. Nachdem wir unsere
stundenlangen, stressigen aber dennoch erfolgreichen Besprechungen nach
2 Tagen geschafft hatten, konnten auch wir Boardmembers uns den Aktivitäten
(das ist durchaus wörtlich zu nehmen) der Conferece widmen. Es wurden
pro Tag 6 verschiedene Workshops, Themegroups und Discussions angeboten.
Themen waren z.B. "Gay/Lesbian Marriages", "Coming out
as a Rabbi", "Leather Jews", "Child Rearing",
"Israeli-jewish Identity", Vorlesungen, Vorträge, Tallithworkshops,
Frauengruppen und vieles, vieles mehr. Dazwischen gab es offizielle breakfasts,
lunches and dinners, neben G`ttesdiensten, aller religiösen Richtungen.
Dabei geschah es, das sich eine Gruppe orthodoxer Heteros, die ebenfalls
in dem Hotel ein Meeting hatten, zufällig in den G`ttesdienst der
orthodoxen Conference-Teilnehmer gerieten. Die frommen Heteros meinten,
Religion ist Religion - und blieben. Aufgrund der allgemeinen Verwunderung
darüber, war dies für einen Tag Hauptgesprächsthema. Weiterhin
gab es Unterhaltung in Form von extra gebuchten, Sängern, Performancekünstlern,
Musikern etc. - very funny. Rabbi Alexander Schindler, nicht gay, in München
geboren und Kopf der Reformbewegung in den USA, hielt eine sehr emotionale
Rede, die mit standing ovations beklatscht wurde. Dasselbe geschah bei
der ergreifenden Rede der lesbischen Stadtverordneten Michal Eden, die
extra aus Tel Aviv kam. Sie beschrieb ihre äußerst negativen
Erfahrungen im Umgang mit ihrer eigenen Familie, als sie ihr coming out
hatte. Anschließend sorgte ein schwuler Männerchor für
die nötige Auflockerung ebenfalls sehr funny. Ich hatte Gelegenheit
Yachad-Deutschland im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung zu präsentieren.
Die Teilnehmer der Conference und auch der gesamte Vorstand bedauerte
es sehr, daß niemand außer mir den Weg gefunden hatte.
Ziemlich viele Personen
wollen im nächsten Juni (14.06.-17.06.2001) unsere Gäste in
München sein, wenn wir die 6. European/Israeli Regional Conference
hier organisieren und abhalten. Und dazu sind natürlich auch die
Yachad-Mitglieder der übrigen Gruppen aufgerufen. Jede(r) kann sich
an dem Treffen beteiligen auch das ist durchaus wörtlich zu
nehmen. Wir werden Teilnehmer aus 10 europäischen Ländern &
Israel und auch einige Vertreter aus den USA und Canada in der blauweißen
Stadt begrüßen können und dürfen. Dies war u.a. ein
Teil unserer Besprechungen anlässlich des Boardmeetings. Auch wurde
ich erneut für zwei Jahre zum Officer at Large gewählt. über
die weiteren Besprechungsergebnisse werdet ihr zeitgemäß von
mir und über den World Congress Digest informiert, oder aber Ihr
schaut mal auf die Seiten des World Congress:
http://people.delphi.com/matthew95/horizons2000.html
Dort gibt es auch
einige Photos der Conference zu sehen.
Das Hotel selbst bot
zahlreiche Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung und so traf mann/frau
sich zum Plantschen und Spaßhaben am In- und Outdoorpool oder es
bildeten sich Gruppen, die gemeinsam joggen gingen. überhaupt war
die Kommunikation zwischen den Teilnehmern der Conference sehr, sehr gut.
Ich wohnte zwar bei einem Freund in NYC, bin aber jeden Tag per Bus und
dann per Auto nach NJ gefahren; was zu machen war und keine Umstände
verursachte. Im Gegenteil, es war eine gute Gelegenheit auch das Umland
ein bißchen zu sehen. Bei meinen bisherigen Aufenthalten in New
York war ich immer auf Manhattan, oder zumindest NYC beschränkt.
Privat hatte ich natürlich
in fast 3 Wochen Aufenthalt Zeit wichtige persönlich Dinge zu regeln,
shoppen zu gehen, Familie und alte Freunde zu treffen oder einfach viel,
viel Fun zu haben. Ich habe mich z.B. auf die Suche nach meines Großvaters
Grab begeben, habe Rabbiner jeglicher Colleur gesprochen und - erneut
- wunderschöne G`ttesdienst bei CBST erlebt sowie nächtelang
in den Clubs getanzt.
Alles in allem war
die 16. World Conference schlichtweg positiv. Es wurde viel erreicht,
was die Arbeit des World Congress (WC) und dessen Gruppen angeht und zwischenmenschlich
sowieso. Ich kann Euch nur empfehlen, den kommenden Conferencen: 2001
Regional in München, 2002 International in Tel Aviv beizuwohnen.
Es lohnt sich in jedem Fall!!! Für mich geht die Reise schon wieder
Ende November los, da muß ich mich zum Treffen des Steering Committes,
welches Teil des World Congress Boards ist, in Toronto/Canada einfinden.
Unter seht Ihr ein Photo des Steering Committees, als da sind:

Reihe hinten, von
links:
Francois Spiero -
WC Vice President/Frankreich; Howard Goldstein- WC Schatzmeister/Canada;
Scott Gansl - WC President/ NJ/USA; Luis Perelman - WC Officer/Mexico
City; David Eden - WC Officer/Canada.
Jonathan Falk, WC
SekretŠr, CA./USA Ð Fred Fischer, WC Officer, BRD Ð Howard Solomon, Board
of the friends of the WC, MA./USA Ð Raanan Gabay, WC Officer, Israel.
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