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MAX DIENEMANN: LIBERALES JUDENTUM
Bis 1938 waren die meisten Synagogen in Deutschland liberal. Dieser klassische Essay des Rabbiners Max Dienemann gibt einen Einblick in die Geisteswelt des Judentums, das im November 1938 zerstört wurde. Dienemann stellt die Entwicklung des liberalen Judentums von der Aufklärung bis 1935 dar und stellt dies in den Kontext der deutschen Einheitsgemeinde. Durch die Wiedererstehung des liberalen Judentums in Deutschland seit Mitte der 90er Jahre, ist Dienemanns Schrift heute ganz aktuell. Sie formuliert die klassischen Grundsätze und Ideen des liberalen Judentums, an die man heute wieder anknüpft.
PIRKE AWOT, SPRÜCHE DER VÄTER
Fragen, die sich im Leben stellen, werden in der Sprüchesammlung Pirke Awot, kurz, prägnant, zuweilen bildhaft und gewitzt beantwortet. Es ist die bekannteste und am häufigsten zitierte Sammlung jüdischer Lebensweisheit. Die in ihr versammelten, fast 2000 Jahre alten Einsichten über die menschliche Existenz haben bis heute nichts an Aktualität verloren. Das bibliophil gestaltete Büchlein eignet sich zudem hervorragend als Geschenk für die verschiedensten Anlässe.
SUSAN VARGA: ICH WARTE NICHT, BIS SIE MICH HOLEN
Das Buch umspannt das 20. Jahrhundert und einige seiner entscheidenden Umbruchsituationen: Krieg, Holocaust, Auswanderung. Mit zwei kleinen Kindern und ihrer Mutter, von Eichmanns Säuberungsaktionen in Ungarn bedroht, überlebt Heddy durch die Kraft ihrer Willensstärke und ihres Witzes. Susan Varga (lesbische Autorin aus Australien und Tochter von Heddy, Anm. d.Red.), wagt den schwierigen Weg in die Vergangenheit und macht die Erfahrung, dass Identität nur gefunden werden kann, wenn die eigene Geschichte in die Persönlichkeit integriert wird.
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