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Ihr Lieben,

 

 

Jan/Feb 2001
Tewet/Schewat 5761

Editorial
6th Conference
News
Homosexualität im Dritten Reich
München
Leserbriefe
Buchtipp
Religion

 

Ihr Lieben,

die erste Ausgabe des Jahres 2001 erscheint ein wenig fristgerechter und wir wollen uns Mühe geben, dies auch künftig beizubehalten. Die jeweilige Fertigung einer 2-Monats-Ausgabe bedarf eines ziemlichen Zeitaufwandes und natürlich sind wir hierbei stets auf die übersendung von Artikeln, Photos etc., angewiesen. Es wäre klasse, wenn sich noch mehr Personen finden würden, die Lust haben an der Erstellung der Zeitung mitzuwirken. Auch in 2001 haben wir wieder einige Unternehmungen geplant. Neben der Teilnahme an den alljährlichen CSD-Paraden ist es in diesem Jahr v.a. die 6 th European-Israeli Regional Conference of Gay, Lesbian, Bisexual and Transgender Jews, vom 14.06.2001 – 17.06.2001. Auch mit der Organisation der Conference sind wir seit Monaten beschäftigt und die aktuellen Ergebnisse könnt Ihr auf Seite 12 nachlesen. Leider können einige Leute die Notwendigkeit der Registration-Gebühr nicht verstehen. Diese ist natürlich erforderlich, um die Finanzierung der Conference zu gewährleisten. Die Teilnahme an der Conference, soll der Intensivierung der Kontakte innerhalb der Gruppenmitglieder in Europa bzw. Israel dienen; natürlich werden wir auch etliche amerikanische Teilnehmer haben. Dies geschieht in einem entsprechenden Rahmen und aus eigener Erfahrung (und aus der Erfahrung langjähriger Conferenceteilnehmer) lässt sich sagen, dass bei solchen Events IMMER Freundschaften und auch Partnerschaften entstehen. Dies und auch das Programm mit seinen Workshops/Vorträgen sowie die diversen Lunches und Diners rechtfertigen weiter die Registration-Gebühr. Niemand MUSS selbstverständlich an der Conference teilnehmen. Doch finde ich, dass es trotz aller "innerbetrieblichen“ Zerwürfnisse bei Yachad bzw. den verschiedenen "Regional"-Gruppen, für uns lesbische/schwule Juden hier in Deutschland eine ungeheuere Herausforderung darstellt, unseren ausländischen Teilnehmern zu beweisen, dass es möglich ist als lesbische Jüdin, schwuler Jude in Deutschland zu leben. Ihnen zu zeigen: MIR SAJNEN DO! Deshalb wäre es ein wenig peinlich, wenn mehr Teilnehmer von externer Seite, als von Yachad Teilnehmer würden. Ich hoffe deshalb, möglichst alle Yachadniks in München begrüßen zu dürfen.

Liebe Grüße, B`Shalom

Für den Vorstand

Officer at Large (WCGLBTJ)

Fred Fischer

copyright: Yachad Deutschland, 2000
 
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