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Jüdischer AIDS-Gedenktag 5761

 

 

 

Seit dem 20. März 1997 wird am Gedenktag Lev Ba`Omer weltweit der jüdischen AIDS-Opfer gedacht. Lev Ba`Omer fällt auf den 17. Ijar des Jüdischen Kalenders, dem 32. Tag der Omerzeit, also jenen 49 Tagen zwischen Pessach und Schawout, die ja traditionell eine Periode der Trauer und des Gedenkens sind. Daraus leitet sich auch der Name ab: Die Zahl 32 wird im Hebräischen durch die Buchstaben Lamed und Bet dargestellt. Diese beiden Buchstaben bilden wiederum das Wort „Lev“, zu deutsch „Herz“. Dazu schreibt Rabbi Goldstein: „Ein jüdischer AIDS-Gedenktag berührt direkt die Herzen und Gefühle von uns allen, die wir geliebte Menschen durch AIDS verloren haben und wird, so hoffen wir, auch die Herzen jener bewegen, die das Thema AIDS bislang ignoriert oder verschwiegen haben“. In ihrer Presseerklärung rufen die Initiatoren alle jüdischen Gemeinden, Verbände und Vereine auf, den Lev Ba`Omer auf vielfältige Art zu begehen. In diesem Jahr ist Lev Ba`Omer der 10. Mai.

Initiatoren des Gedenktages waren und sind die beiden Sprecher des Internationalen Jüdischen AIDS-Netzwerks:

Rabbi H. Raphael Goldstein, Director Los Angeles Jewish AIDS Services
6505 Wilshire Blvd. #502
Los Angeles, CA 90048
Email: rafaeljas@aol.com

und

Norman J. Sandfield
Co-Chair Jewish AIDS Network - Chicago
c/o AIDS Pastoral Care Network
4753 N. Broadway, Suite #800
Chicago, IL 60640-4907

 

copyright: Yachad Deutschland, 2001
 
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