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Sieben Wochen vom zweiten
Tag Pessach an gerechnet, dauert die Omerzeit. Im
traditionellen Judentum gilt sie als Trauerperiode, in der
weder Trauungen noch Musik, Tanz und Vergnügen oder
Haareschneiden erlaubt sind. Eine Ausnahme stellt der 33.
Tag der Omerzeit, der Lag Ba`Omer, dar. Der Überlieferung
zufolge soll an diesem Tag der berühmte Talmudgelehrte Rabbi
Shimon Bar Yochai gestorben sein. Kur vor seinem Tod
vertraute er seinen Schülern sein Lebensgeheimnis an, das
Ursprung des Zohars wurde. Rabbi Bar Yochai wurde in Meron
nahe Safed bestattet und an jedem Lag Ba`Omer erinnern
Zehntausende gesetzestreuer Juden an das Leben des
Rabbiners. Außerdem werden aus Freude über das Lüften des
Geheimnisses des Zohar überall im Land Freudenfeuer
entzündet.
Eine andere Erklärung für den Lag Ba`Omer liegt darin
begründet, dass an diesem Tag eine schwere Krankheit die
unter den Schülern des Rabbi Akiba ausgebrochen war, und
viele Todesopfer forderte, zum Stillstand kam.
Lag Ba`Omer gilt daher auch besonders als Fest für Schüler
und Studenten, die für diesen Tag auch unterrichtsfrei
bekommen.
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Schawuot
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- ist das zweite der drei Wallfahrtsfeste und ist eigentlich
eine Verlängerung von Pessach. Der Name Wochenfest
(Schawuot) kommt von den sieben Wochen, die von Pessach bis
Schawuot gezählt werden. Dieses Wallfahrtsfest hat
einerseits historische und andererseits eine naturbezogene
Bedeutung. Schawuot wird am 6. Siwam gefeiert, dem Tag der
Gottesoffenbarung am Berg Sinai. Somit ist dieses Wochenfest
das "Fest der Toragebung". Außerdem ist Schawuot das "Fest
der Ernte", da mit Schawuot die Weizenernte beginnt. In der
ersten Festnacht lesen die Juden ausgewählte Abschnitte aus
der Tora. Weiterhin wird an beiden Festtagen während des
Gottesdienstes aus dem 2. Buch Mose vorgelesen. Außerdem
werden Haus und Synagoge mit grünen Zweigen und Blumen
geschmückt. Dies soll an die Erstlingsfrüchte erinnern und
ist weiterhin ein Hinweis auf die Ehrung der Tora. An
Schawuot isst man vorwiegend Milchspeisen, welche ein Symbol
des Geschehens am Berg Sinai sind. Von den Süßspeisen sind
vor allem Kuchen in der Form der Gesetzestafeln mit den zehn
Geboten beliebt. Auf der Festtafel darf auch Fleisch nicht
fehlen. An beiden Tagen werden zwei Hauptmahlzeiten
eingenommen, wobei die erste aus Milchgerichten und die
zweite aus Fleischgerichten besteht. Dabei sollen die zwei
Mahlzeiten an die Hauptspeisen des Pessachfestes erinnern,
das Pessachlamm und das Friedensopfer. Außerdem werden Haus
und Synagoge mit grünen Zweigen und Blumen geschmückt. Dies
soll an die Erstlingsfrüchte erinnern und ist weiterhin ein
Hinweis auf die Ehrung der Tora. An Schawuot isst man
vorwiegend Milchspeisen, welche ein Symbol des Geschehens am
Berg Sinai sind. Von den Süßspeisen sind vor allem Kuchen in
der Form der Gesetzestafeln mit den zehn Geboten beliebt.
Auf der Festtafel darf auch Fleisch nicht fehlen. An beiden
Tagen werden zwei Hauptmahlzeiten eingenommen, wobei die
erste aus Milchgerichten und die zweite aus Fleischgerichten
besteht. Dabei sollen die zwei Mahlzeiten an die
Hauptspeisen des Pessachfestes erinnern, das Pes-sachlamm
und das Friedensopfer.
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copyright: Yachad Deutschland, 2001
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