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München

 

 

 

Die Münchner Yachad Gruppe hatte in den letzten Monaten gehörig zu tun. Während der Conferencetage waren wir alle permanent unterwegs und selbst am Abend wurden – zusammen mit unseren Gästen – die Bars unsicher gemacht. Im hiesigen „Big Horn“ war man sehr verwundert und erfreut, als mal eben rd. 40 Conferenceteilnehmer das Lokal bevölkerten. Der Wirt gestand mir, „dies ist der beste Umsatz seit Eröffnung des Lokals“ und spendierte zur Feier des Abends einige Drinks. Das Hotel Deutsche Eiche (mit der allseits bekannten 4-stöckigen Sauna im Hinterhof) war komplett von Teilnehmern der Conference belegt und so kam es vor, dass eine Gruppe von Leuten sich am Freitagabend mit „Shabbat Shalom“ auf`s Zimmer verabschiedete und auflöste; und sich dieselben Leute später in der Sauna „zufällig“ wiedertrafen. Auch nachdem die lange geplante Conference vorüber war, galt es immer noch Verhandlungen über die Kosten Rechnungen zu führen sowie „Buchhaltung“ der Veranstaltung zu erle-digen. Darüber hinaus stand der CSD in`s Haus, an dem wir natürlich (wieder ohne Wagen) teilgenom-men haben. Fazit der Veranstaltung: Dies war so ziemlich der schönste CSD der vergangenen Jahre. Und im nächsten Jahr werden wir GANZ BESTIMMT einen eigenen Wagen in der Parade haben.

Am Abend des 31. Juli veranstaltete die Fraktion Grünen im Bayerischen Landtag ein schwules Fest im Maximilianeum (dem bayerischen Parlament). Geladen waren - zu Buffet und „garantiert redefreiem“ Programm - zahlreiche VertreterInnen von Organisationen, Verbänden, Netzwerken, welche sich für die lesbisch-schwule Sache engagieren; dabei durfte Yachad natürlich nicht fehlen. Laut Einladung ist es „nicht zuletzt ihrem Einsatz zu verdanken, dass auch im konservativ regierten Bayern viel an Gleichbe-rechtigung für Lesben und Schwule erreicht wurde, dass sich lesbisch-schwule Vielfalt auch im Frei-staat mehr und mehr emanzipiert und etabliert“. [Auch wenn sich Stoiber & Co. nicht daran gewöhnen wollen, dass Lesben und Schwule existieren und natürlich auch gleiche Rechte haben, – sie MÜSSEN es demnächst tun und dann wird es auch Paare geben, die ihre „eingetragene Partnerschaft“ in München registrieren lassen. Ich persönlich finde das Gehabe der hiesigen Regierung gegenüber der „ein-getragenen Partnerschaft“ unerträglich und es tröstet mich nur die Gewissheit, dass auch diese ver-bohrten Gestrigen bald ihre Fahnen streichen müssen]. Demnach war auch die bunte, vielköpfige Gäs-teliste zusammengestellt worden, die sich zum Squaredance der „Munich Lad`s“ (eine schwule Countrygruppe) und Jazz von Susi Heinz & „Swing and More“ in den geheiligten Hallen amüsierte.

Weiter steht das diesjährige Sommerfest (urlaubsbedingt wahrscheinlich erst in der ersten September-woche) auf dem Plan, das lesbisch-schwule Straßenfest in der Hans-Sachs-Strasse, am 18. August, welches bereits seit einem Jahrzehnt fester Bestandteil des Münchner Szenelebens ist und natürlich das schwule Treffen (inzwischen gibt es dieser schon zwei; an verschiedenen Tagen) auf dem Münchner Oktoberfest. Davon mehr in der nächsten Ausgabe.

Yachad München kann im Oktober sechsten Geburtstag feiern. Wir werden uns überlegen, wie wir dieses Ereignis begehen können.

Fred

 

Die weiteren Termine von Yachad München

 

 

 

01.09.01/19.00 Uhr - Monatstreffen bei

27.09.01/21.00 Uhr – Fastenbrechen bei Fred

 

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