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Rabbiner Rothschild eröffnete zusammen mit dem Vorbeter, Michael
Lawton, die neuen Räume der liberalen Gemeinde Köln Gescher
LaMassoret (Brücke zur Tradition). Über 100 Gäste waren
begeistert von den Grußworten, dem Lewandowski Chor und
natürlich dem Buffet. Mir oblag die Einladung und Betreuung
der Politiker und so konnte ich einige mehr oder wenige
bekannte Landtags- und Bun-destagsabgeordnete mit
Infomaterial versorgen. Einer der Politiker lag mir und den
restlichen anwesen-den Yachadots besonders am Herzen: Volker
Beck – der rechtspolitische Sprecher der Bündnisgrünen im
Bundestag. Zum einen wegen seines Einsatzes für die
Entschädigung der Zwangsarbeiter und zum anderen als
Sprecher und Vorstandsmitglied des LSVD (Lesben- und
Schwulenverband Deutschland). Ins Gespräch kam auch der
Gedanke Yachad Köln als selbstständige Gruppe unter den
Mantel des LSVD zu nehmen, wie dies auch schon Gruppen wie
TürkGay und Eremis (griechische Lesben und Schwule)
beschlossen haben. Dieser Gedanke wird sicherlich auf dem
nächsten Yachad Köln Treffen eine Rolle spielen.
Es war
schön zu hören, dass Volker Beck die Arbeit von Yachad in
den letzten Jahren verfolgt hat und in Zukunft gerne mehr
Informationen bekommen würde (das kann er haben). Alles in
allem war die Er-öffnung ein voller Erfolg und jede
Yachadlerin und jeder Yachadler ist für die Zukunft aufs
Wärmste eingeladen die Gastfreundschaft der liberalen
kölschen Synagoge zu spüren (wie sagte Rabbi Roth-schild bei
der Eröffnung: „Shalom auf kölsch heißt glaub ich
Shalömschen“).
Zu den
weiteren Aktivitäten von Yachad Köln gibt es zurzeit nicht
viel zu berichten – sehr viel Sommer-ferien und wenig
Aktivitäten. Mehr davon in der nächsten Ausgabe.
Euer
Aaron
Knappstein
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