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Unser vergangenes
Monatstreffen im Restaurant Cohens war zwar sehr spärlich besucht, aber
trotz-dem sehr produktiv. Wir stellten Überlegungen an, wie wir das
5-jährige Jubiläum von Yachad-München begehen wollen. Auf jeden Fall
wird es sich nach all dem Organisationsstress der Regional Conference
eher um ein kleineres Event handeln. Näheres ist der nächsten Ausgabe
der MSD zu entnehmen.
Natürlich wussten wir an diesem 08. September noch nichts
von den unbeschreiblich schockierenden, grauenvollen und
feigen Terroranschlägen in den USA, die wenige Tage darauf
folgen sollten. Yachad-niks gedachten gemeinsam mit
Tausenden anderer Münchnerinnen und Münchner bei
verschiedenen Gedenkveranstaltungen den Opfern. Ich
persönlich war daneben war diese gesamte Woche damit
be-schäftigt, die im Fernsehen Nachrichten zu verfolgen (wie
wahrscheinlich die allermeisten Menschen dieser Erde) und
permanent zu versuchen, meine amerikanischen Freunde zu
erreichen. Leider gelang dies nicht in allen Fällen...
Die
diesjährige Gay-Party im Bräurosl-Zelt, auf dem Münchner
Oktoberfest, war ziemlich schlecht be-sucht; sehr viele Gays
waren in diesem Jahr dem Oktoberfest ferngeblieben. Dies
hatte natürlich primär den Grund, dass viele angesichts des
Terrors in den USA keine Lust (oder Angst) zu Feiern haben.
Zum anderen gab es schon im Vorfeld des Wies`n -Starts
zahlreiche Bombendrohungen (das Oktoberfest sollte sogar
abgesagt werden) und das hat sicherlich ebenso viele
Menschen dazu bewogen, erst gar nicht nach München zu
reisen. Richtig klasse war auch die Solidarität der
Bevölkerung der Stadt München (und vieler ihrer Promis), die
öffentlich angekündigt und konsequent auf die Wies`n 2001
ver-zichten werden. Auch ich werde mich da einreihen, denn
mir ist tatsächlich die Lust am Feiern für die nächste Zeit
vergangen.
Nach
dem Neila-Gebet, werden wir uns in diesem Jahr bei mir
zuhause zum Fastenbrechen treffen.
Fred
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