|
|
November/Dezember
Cheschwan/Kislew
Editorial
News
München
5-jähriges Bestehen
Brief aus den USA
Buchtipp
Chanukka
wieder geht neigt
sich auch das „reguläre“ Jahr dem Ende zu und Ihr haltet die letzte
Ausgabe des Jahres 2001 in der Hand. Sechs Ausgaben (insgesamt 29)
Ausgaben liegen hinter uns. In den vergangenen Monaten hat es sich
leider immer weiter herausgestellt, dass die einzelnen Yachad-Gruppen
ihren ABSOLUT eigenen Weg gehen. Die Verbindung zu Yachad Deutschland
e.V. ist sporadisch und meist privater Natur; gemeinsame Projekte gibt
es nicht mehr. Die Gruppen in Berlin, Frankfurt und Hamburg haben sich
gar total zerstritten und aufgelöst. Das ist wirklich zutiefst zu
bedauern. Es ist anscheinend in diesem kleinen Land (seit Jahren)
wirklich nicht möglich, dass Menschen mit gleichem ethnischem
Hintergrund, die eben auch noch lesbisch bzw. schwul sind, für eine
gemeinsame Sache zu bewegen. Viele kommen nicht (mehr) zu Gruppentreffen
und Gruppenunternehmungen, weil sie diesen oder jene andere Mitglieder
„nicht ausstehen“ können, oder anderen Mitgliedern „Sexismus“
unterstellen wenn sie sich mit anderen über ihre sexuellen Abenteuer
unterhalten. Das ist spießig und lächerlich, erst recht in einer Gruppe
von Lesben und Schwulen. Diese Querulanten schaffen es nicht, eventuelle
Antipathien außer vor lassen und wollen damit die Gruppe zerstören. In
München hat dieses Phänomen des „Nichtverstehens“ zwar auch versucht
Einzug zu halten, jedoch kein wirkliches Fundament gefunden – Baruch
HaShem!!! Wir freuen uns, dass es doch einige Chaverim und Chaverot in
Deutschland gibt, die ein wenig mehr Persönlichkeit, als kindliches
Verhalten zeigen und somit zum Fortbestand von Yachad Deutschland e.V.
beitragen. NUR auf solche Personen können wir überhaupt zählen!!! Die
Münchner Gruppe ist in der Tat ein Beispiel dafür, dass eine Gruppe auch
ohne „Querulanten und Meckerer“ bestehen kann. Erfreulich, dass speziell
die Mitglieder der Münchner Gruppe durch die aktive Anteilnahme am
Gemeindeleben von Beth Shalom und die vorurteilsfreie Begegnung mit dem
Gemeinderabbiner Walter Rothschild eine religiöse und geistliche
Akzeptanz finden. Auch die Kölner sind (wenn auch - aus freien Stücken -
nicht rechtlich zum e.V. zugehörig) immerhin als Gruppe zu bezeichnen –
nur leider scheint auch diese Gruppierung im Begriff der Auflösung.
Bleibt zu hoffen, dass die übrigen Yachadniks im Land ihre Zwistigkeiten
beilegen und lernen, global zu denken. Wir haben uns bemüht den Anfragen
gerecht zu werden und deshalb auch in dieser Ausgabe wieder Photos von
unseren Events platziert.
Liebe Grüße, B`Shalom
Für den Vorstand von Yachad Deutschland e.V.
Fred Fischer Daniela Gottheiner Harry Raymon
|