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wieder geht neigt sich auch das „reguläre“ Jahr dem Ende zu und Ihr haltet die letzte Ausgabe des Jahres 2001 in der Hand. Sechs Ausgaben (insgesamt 29) Ausgaben liegen hinter uns. In den vergangenen Monaten hat es sich leider immer weiter herausgestellt, dass die einzelnen Yachad-Gruppen ihren ABSOLUT eigenen Weg gehen. Die Verbindung zu Yachad Deutschland e.V. ist sporadisch und meist privater Natur; gemeinsame Projekte gibt es nicht mehr. Die Gruppen in Berlin, Frankfurt und Hamburg haben sich gar total zerstritten und aufgelöst. Das ist wirklich zutiefst zu bedauern. Es ist anscheinend in diesem kleinen Land (seit Jahren) wirklich nicht möglich, dass Menschen mit gleichem ethnischem Hintergrund, die eben auch noch lesbisch bzw. schwul sind, für eine gemeinsame Sache zu bewegen. Viele kommen nicht (mehr) zu Gruppentreffen und Gruppenunternehmungen, weil sie diesen oder jene andere Mitglieder „nicht ausstehen“ können, oder anderen Mitgliedern „Sexismus“ unterstellen wenn sie sich mit anderen über ihre sexuellen Abenteuer unterhalten. Das ist spießig und lächerlich, erst recht in einer Gruppe von Lesben und Schwulen. Diese Querulanten schaffen es nicht, eventuelle Antipathien außer vor lassen und wollen damit die Gruppe zerstören. In München hat dieses Phänomen des „Nichtverstehens“ zwar auch versucht Einzug zu halten, jedoch kein wirkliches Fundament gefunden – Baruch HaShem!!! Wir freuen uns, dass es doch einige Chaverim und Chaverot in Deutschland gibt, die ein wenig mehr Persönlichkeit, als kindliches Verhalten zeigen und somit zum Fortbestand von Yachad Deutschland e.V. beitragen. NUR auf solche Personen können wir überhaupt zählen!!! Die Münchner Gruppe ist in der Tat ein Beispiel dafür, dass eine Gruppe auch ohne „Querulanten und Meckerer“ bestehen kann. Erfreulich, dass speziell die Mitglieder der Münchner Gruppe durch die aktive Anteilnahme am Gemeindeleben von Beth Shalom und die vorurteilsfreie Begegnung mit dem Gemeinderabbiner Walter Rothschild eine religiöse und geistliche Akzeptanz finden. Auch die Kölner sind (wenn auch - aus freien Stücken - nicht rechtlich zum e.V. zugehörig) immerhin als Gruppe zu bezeichnen – nur leider scheint auch diese Gruppierung im Begriff der Auflösung. Bleibt zu hoffen, dass die übrigen Yachadniks im Land ihre Zwistigkeiten beilegen und lernen, global zu denken. Wir haben uns bemüht den Anfragen gerecht zu werden und deshalb auch in dieser Ausgabe wieder Photos von unseren Events platziert.


Liebe Grüße, B`Shalom

Für den Vorstand von Yachad Deutschland e.V.

Fred Fischer Daniela Gottheiner Harry Raymon

 

copyright: Yachad Deutschland, 2001
 
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