yachad-deutschland.de  

 

 



 

 

Liebe Yachadniks,

 

 

 

ich grüße Euch und wünsche vor allen Dingen, dass Ihr schöne Chanukka verbringt!

Ich schreibe diese Zeilen nur weil ich schon so viele Emails von unserem Fred gelesen habe aus denen hervorgeht, dass er so viel für Yachad macht. Wahrscheinlich ist es leicht aus einer fernen Stadt wie Boston zu sagen, dass man viel mehr für Yachad tun sollte. Aber leider kann ich nicht in beiden Städten zur gleichen Zeit wohnen, und momentan kann ich Yachad nur mit Finanziellem und Geistlichem unterstützen.

Für mich ist es ein großartiges Geschehen, dass es Yachad Deutschland überhaupt gibt. Zwar haben die Nazis vor 60 Jahren versucht Juden, Schwule, Schwerbehinderte, Zigeuner, usw. total zu vernichten, aber sie haben es nicht geschafft. Ihr lebt immer noch als Juden und gay/lesbisch in Deutschland, und das ist ja ein Ding, meiner Meinung nach.

Yachad muss es geben! Yachad muss da sein, für alle jüdischen gays, weil wir eine Gruppe ganz für sie brauchen. Aber ich finde es eher schade, dass Euch Fred jeden Monat daran erinnern muss, dass manche von Euch immer noch nicht ihre DM 60,00 pro Jahr als Mitgliedsbeitrag bzw. für das Abonnement nicht bezahlt haben. Als ich im August 2000 in München war, war die betreffende Ausgabe unserer Zeitung „Mir Sajnen Do!“ zwar fertig, aber Fred konnte sie im Moment nicht abholen, weil so viele den Abonnement nicht bezahlt hatten. Es ist nicht üblich Tzadaka zu erwähnen, aber ich sage sowieso was ich gemacht habe. Ich habe damals selbst die Kosten für jene Ausgabe bezahlt, damit sie nicht unnötig lange bei der Druckerei liegen würde.

Fred kann es alleine nicht schaffen! Er hat eine neue Arbeit die sehr anstrengend ist, kommt dann nach Hause und verbringt dann oft noch viele Stunden am Rechner um Schriftverkehr für Yachad, und v.a. die Zeitung, zu erledigen bzw. zu erstellen. Dies geschieht alles in seiner Freizeit. Er ärgert sich sehr oft über nicht übersandte Beiträge für die Zeitung. Leider schaffen es die Berliner und auch die Kölner meist nicht (innerhalb von 2 Monaten) eine Seite für die Zeitung zu schicken. Fred versucht die Zeitung fristgerecht zu erstellen und gerät immer in Verzug durch die anderen Gruppen, weil er auf deren Beiträge wartet. Seine Mails, Anrufe etc. bleiben meist unbeantwortet und auch die Beiträge werden nicht geschickt. Da muss man sich dann nicht wundern, dass die Zeitung immer mit Verzögerung herauskommt.

Was ich über die Sache mit Beth Schalom lese, finde ich eher komisch. Es ist so toll, dass es eine so nette Reformgemeinde in Müchen gibt die so eine schöne Beziehung mit Yachad entwickelt hat. Versucht mal diese tolle Beziehung weiter zu entwickeln und gut behalten. Fred hatte zum Jubiläumsessen von Yachad auch einige Mitglieder des Beth Shalom-Vorstandes und auch den Rabbiner Rothschild eingeladen. Die Yachad-Mitglieder (und v.a. diejenigen die Yachad und Beth Shalom sonst nur kritisieren) hätten an diesem Abend eine sehr gute Gelegenheit gehabt, sich mit dem Rabbiner über Religiöses oder eine Mitgliedschaft bei Beth Shalom zu unterhalten. Diese Möglichkeit wurde natürlich nicht wahrgenommen.

Lest mal meine Webseite: http://www.geocities.com/markhschwartz/index.html. Wenn Ihr schon mal reingeschaut habt werdet Ihr sicher wissen, dass ich sehr für Judentum in Deutschland bin--nicht nur gay Judentum, sondern die ganze Mischpoche. Als Ami, der in Boston sitzt, kann ich im Moment nicht mehr schaffen.

Nochmals, viele schöne Grüße, und seid mir gesund,
Euer Mark
x

 

copyright: Yachad Deutschland, 2001
 
Die aktuelle
Ausgabe:



Übersicht

 


glbt.israel-live.de

yachad-deutschland