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Tu B`shvat – Das Neujahr der Bäume...

 

 

Tu B`shvat, der 15. Tag des hebräischen Mo-nats Shvat, wird zum ersten Mal in den talmudi-schen Traktaten der ersten Mischna, zu Rosh HaShana, als Neujahr der Baume erwähnt. Die Halacha bezieht sich dabei auf die Kalkulation der drei Jahre orlah, während derer z.B. der Genuss aller Baumfrüchte verboten ist. Der kabbalistischen Vorstellung nach bezeichnet dieser Tag die Zeit des Jahres, wenn der Winter beginnt sich zurückzuziehen. Licht ist “gut“ und „Erlösung“, während Dunkelheit als „böse“ und „Unglück“ gilt. Im Winter ist das Tageslicht nur kurz und die Dunkelheit der Nächte lang, dies beginnt sich an Tu B`shvat zu ändern.

Die kabbalistischen Weisen machten eine Art “Seder Abend” aus Tu B`shvat, indem sie auch hier vier Becher Wein tranken. Der erste war Weißwein, symbolisch für den todesähnlichen Schlummer der Winterzeit. Der zweite war ein Gemisch aus rotem und weißem Wein, wobei der größere Anteil des Rotweines das Erwa-chen der Kreaturen vom Winterschlummern symbolisieren sollte. Der dritte Becher hatte noch mehr Anteile an rotem Wein und der vierte Becher enthielt gänzlich Rotwein. Der Weißwein symbolisierte auch das fahle Mondlicht, welches während der kalten Winternächte sichtbar ist, während der Rotwein das starke Licht der Son-ne symbolisieren sollte.

Nach populärem heutigem Brauch isst man alle sieben Arten Früchte, mit dem das Land Israel gesegnet ist: (Weizen, Gerste, Trauben, Feigen, Granatapfel, Oliven und Datteln).

Purim

 

 

- ist ein eintägiges Fest, das am vierzehnten Tag des Adar (dieses Jahr am 12. März) begangen wird. Es gedenkt der Errettung der jüdischen Gemeinde in Persien vor den teuflischen Mordplänen des Haman. Die Ereignisse, die im Buch Esther beschrieben werden, trugen sich im Jahre 450 vor der Zeitrechnung zu. Der Name Purim leitet sich vom Wort pur ab, was Lotterie bedeutet, die Methode, die Haman verwendet hat, um das Datum auszuwählen, an welchem er seine Horden zu einem allgemeinen Massaker auf die Juden loslassen wollte. Die Pläne des Haman wiesen unheilvolle Parallelen zu den Plänen vieler anderer Herrscher auf, die über die Jahrhunderte jene Länder regierten, wo Juden lebten. Die prekäre Art des Überlebens der Juden in zahllosen Ländern der Diaspora, wo ihr Leben oft von den Launen und Stimmungen der örtlichen Herrscher abhing, wird in der Purim-Geschichte auf den Punkt gebracht. Die plötzliche Wende der Geschehnisse in der Purim-Geschichte, in der sich das Blatt unvermutet gegen den Unterdrücker wendet und die jüdische Gemeinde in die Lage bringt, sich selbst gegen Angriffe zu verteidigen, hat einen Funken der Hoffnung und Ermutigung für die unterdrückten und erniedrigten jüdischen Gemeinden aller Jahrhunderte gebracht.

Ta'anith Esther

 

 

vor dem Purim-Feiertag, am 13. Adar, war es den Juden in Persien durch ein königliches Dekret gestattet, jeden von Hamans Verbündeten zu bekämpfen, der versuchte, ihnen zu schaden. Sie begleiteten ihre Kämpfe mit Gebeten und Fasten. In Erinnerung an ihr Fasten ist es üblich, jedes Jahr am 13. Adar zu fasten. Das Fasten beginnt vor Sonnenaufgang und endet etwa 35 Minuten nach Sonnenunter-gang

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