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Gedenktag für die Opfer der Mordaktionen in Europa und die Helden des Widerstands

 

 

 Wir machen keine Vorwürfe sondern wir machen uns Sorgen. Es ist nicht unsere Absicht nichtjüdi-schen Menschen ein schlechtes Gewissen zu bereiten. Wir trauern, weil uns die Ermordeten fehlen. Es geht uns nicht darum, Gedenktage oder Denkmäler einzuklagen. Wir denken jeden Tag an jene, die uns fehlen und an das was ihnen ge-schehen ist. Der Grund für unser Reden ist Hoff-nung. Wir hoffen auf Verantwortung und Fürsor-gen, auf das Wissen um die Verletzbarkeit des Menschen und auf die Angst vor der Vernichtung der Freiheit und der Welt. Wir hoffen, dass Sorge und Schmerz die Wiederkehr des Schreckens und des Terrors nicht zulassen werden. Wir glauben, dass es unter Menschen immer mehr Gemeinsa-mes als Trennendes geben wird - und wir glauben, dass G'tt seine Welt nie vergessen hat und sie niemals vergessen wird.

copyright: Yachad Deutschland, 2002/5762

 
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