Extremistische Orthodoxe haben in Jerusalem
ca. 100 Regenbogen verbrannt, die anlässlich des zweiten
Christopher Street Days im Zentrum der Stadt verteilt waren.
Die
militante Organisation "Kach" hat sich zu dieser Aktion bekannt.
Baruch Marzel, ehemaliger Vorsitzender von "Kach", verteidigt
diese Aktion mit der Begründung, der CSD "verletze die
Heiligkeit Jerusalems" und beruft sich auf die Torah.
Doch auch von anderer Seite wird der CSD bekämpft. So
äußerte sich auch Nissim Ze'ev, ultra-orthodoxer Politiker, zum
CSD: »Die schwul-lesbische Gemeinde ist eine marginale
Randgruppe, der kein Platz in der Öffentlichkeit eingeräumt
werden muss. (...) Die Parade sendet eine negative Message an
die Jugend und delegitimiert die jüdische Familie. Die Parade in
der heiligen Stadt Jerusalem ist eine Abscheulichkeit. Sie ist
eine Schande für jeden Juden.«
Liebe ohne Grenzen:
Jerusalems "Gräuel"
Vergangenen Freitag fand zum zweiten Mal in der
Geschichte Jerusalems ein Gay Pride March unter dem Motto "Liebe
ohne Grenzen" statt. Ursprünglich war er für eine Woche zuvor
geplant gewesen...
Miz'ad haGaavah:
10
Jahre Gay Pride in Tel Aviv
Nach den Reden setzte sich die Parade in
Bewegung und endete gegen 15.00 Uhr in einem riesigen Happening,
das sich bis in die Abendstunden hineinzog. In der Parade
präsentierten sich die unterschiedlichsten lesbischwulen
Organisationen in der Öffentlichkeit...
