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MSD 41

Yachad München

Auch im Monat Dezember gab es natürlich viel zu feiern. Das Monatstreffen der Gruppe, fand – ganz gemütlich – bei Markus Fisher-Gerring statt. Vielen Dank für die Gastfreundschaft und die leckeren FidellosTostados. Zahlreiche private Einladungen zu Pre-Christmas-Tree-Triming-Partys bei Freunden, wechselten sich in den anschließenden Wochen mit diversen Chanukkafeiern ab; und verlangten einige Kondition.

Eine halbe Stunde vor der alljährlichen öffentlichen Chanukkafeier der IKG-München bzw. Chabad Lubawitsch, brach ein eisiger Schneesturm los und die Akustik war eingefroren. Als es dann endlich losgehen konnte, hatten ca. 200 Leute auf dem Jakobsplatz ausgeharrt. Latkes, Sufganiot und Glühwein wurden verteilt und für die Kids gab es kleine Geschenke. Einige Yachadniks zogen zusammen mit Mitgliedern von Jung & Jüdisch weiter zur Chanukkaparty ins Restaurant SCHMOCK.

Wie im letzten Jahr wurde auch für den 24.12. wieder ein Food Fress abgehalten. Rund 20 Personen fanden sich an diesem Abend in dem Chinesischen Lokal in Schwabing ein, und genossen die köstlichen Speisen in gemütlicher Runde. Dank an dieser Stelle an Adrian und Can für die Organisation dieses Abends, wie auch für die Vertretung Yachads bei der EUROGAMES 2004-Organisatorengruppe. Wir werden uns an einem ökumenischen G’ttesdienst beteiligen und einen eigenen Kabbalat-Shabbat, zusammen mit den jüdischen TeilnehmerInnen der Eurogames, bei Beth Shalom feiern.

Ja, und am 27.12. hielten wir unsere Jahresversammlung mit anschließender Chanukkaparty im Restaurant BEL MONDO ab. Das heißt, nur zum Teil. Zwar konnten einige Yachad-Mitglieder, bedingt durch Abwesenheit oder Krankheit, nicht an der diesjährigen Jahresversammlung/Chanukkaparty von Yachad Deutschland e.V. teilnehmen – und hatten dies auch bekanntgegeben. Doch scheint die große Mehrheit die Einladungen nicht richtig gelesen zu haben. Tatsächlich sind nämlich zur Jahresversammlung um 14.00 Uhr nur zwei Leute erschienen. Wie gut, dass ein paar andere Mitglieder daran gedacht haben, ihre Stimme zur Vorstandswahl vorher schriftlich zu übersenden. So war es möglich, dass Philip Strassmann für die künftige „Amtsperiode“ von drei Jahren, per Abstimmung den Platz von Harry Raymon einnehmen konnte, der aus dem Vorstand ausscheidet und nicht mehr zur Neuwahl zur Verfügung steht. Daniela Gottheiner und ich selbst, werden unsere Vorstandsposten ebenfalls für die nächsten drei Jahre innehalten. Wir werden uns darüber hinaus im Jahr 2004 vermehrt mit Organisationen und Gruppen verbinden, die sich in der Bekämpfung von Antisemitismus, Rassismus und Fremdenfeindlichkeit engagieren. Seit jeher ist dies einer der Eckpfeiler unserer „Yachad-Arbeit“ und wir werden nicht müde, dafür zu kämpfen.

Unsere Chanukkaparty hingegen, war gut besucht. Der Rabbinerstammtisch von Walter Rothschild, wurde kurzum von den Organisatoren in die Chanukkaparty integriert; was eine sehr gute Idee war. Der Rabbiner zündete, zusammen mit den anwesenden Kindern von Haim, noch mal die Lichter an der Chanukkia, vollzog die Hawdalazeremonie und erfreute uns in gewohnter Weise, durch seine unkonventionelle, witzige Art. Vielen Dank für Ihren Einsatz, Herr Rabbiner! Nebenstehende Photos dokumentieren den netten und lustigen Abend. Die Jüdische Allgemeine hat uns in der Ausgabe vom 08. Januar 2004 mit einem kleinen Bericht über das Event bedacht.

Fred Fischer

msd41 jan/feb 2004

 
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